Workshops der Bibliothekare

Die gemeinsame Vorarbeit der Bibliothekare aus der Pommerschen Bibliothek Stettin/Szczecin und der Universitätsbibliothek Greifswald seit dem Frühjahr 2011 führte zu einer genaueren Erfassung der Titel und ihrer noch erhaltenen Aus-gaben mit der Feststellung von Beschädigungen und Lücken und zur Berechnung der Anzahl der zu digitalisierenden Seiten. Erst hierdurch werden konkrete Zeit- und Kostenplanungen möglich. Vereinbart wurde die Erstellung einer gemeinsamen Datenbank zum Nachweis der Originalzeitschriften in einem Online-Katalog. In einem zweiten Schritt sollen diese Zeitungen digitalisiert und in die Polnische sowie die Deutsche Digitale Bibliothek übertragen werden.

                                                                  

Zu den Zielen der Workshops zählen die Koordinierung der gemeinsamen Katalogisierung für verstreute Sammlungen pommerscher Zeitungen und die Erstellung eines gemeinsamen Online-Katalogs, die Überprüfung des Zustands der Zeitschriften und der Möglichkeit ihrer Digitalisierung, die Auswahl der geeigneten Titel sowie die Schaffung von online koordinierten gemeinsamen Arbeitsvorgängen an beiden Orten. Weitere Ziele der Workshops waren die Ausarbeitung eines deutsch-polnischen Thesaurus zur Unterstützung der Onlinesuche sowie die kompatible Anwendung der Katalog-regeln.

Die konkrete Zusammenarbeit hat zu einem tieferen Verständnis der Arbeitsumgebungen geführt. Ein intensiver Erfahrungsaustausch über die Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzer der Datenbank „Czasopisma Pomorskie / Pommersche Zeitschriften“, soll dazu beitragen, ein optimales Angebot zu erstellen.

Im Ergebnis der Abstimmung wurden Anforderungen für die Erstellung der gemeinsamen Datenbank für die bereits in Polen und Deutschland bestehenden Kataloge und Online-Verzeichnisse erstellt, um den späteren Datenaustausch zu ermöglichen. Während der Workshops hatten die Bibliothekare die Gelegenheit, viele Maßnahmen schon praktisch durchzuführen. Begonnen wurde mit der Ausarbeitung eines zweisprachigen Menüs für den Browser sowie eines Datenkonzepts für die gemeinsame Datenbank. Der für beide Bibliotheken während der Workshops entwickelte gemeinsame Workflow erwies sich als bestens geeignet, in partnerschaftlicher Arbeit die verstreuten Bestände zusammenzuführen.